Ergotherapie bei Suchterkrankungen


Sucht ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten. Zunehmend verliert der Sucht-Patient die Kontrolle über Zeitpunkt und Menge des Suchtmittel-Konsums. Er steht unter dem Zwang, mit Hilfe von bestimmten Substanzen (z.B. Alkohol) oder bestimmten Verhaltensweisen (z.B. Glücksspielen), belastende Gefühle zu vermeiden. Die psychische Abhängigkeit zeigt sich an dem „Nicht-Aufhören-können".

 

Es kommt zu Interessenverlust, Stimmungsschwankungen und Gleichgültigkeit. Beschönigung, Bagatellisierung und Verheimlichungstendenzen sind klassische Verhaltensweisen des Abhängigen. 

Behandlung

Über kreativ-gestalterisches Handeln können Wünsche und Gefühle nonverbal zum Ausdruck gebracht werden. Das heißt, dass der Betroffene sich mit den Inhalten seines Gefühlslebens auf einer anderen Ebene auseinandersetzt, um sich dieser Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu werden und zu erlernen, wie er mit diesen umzugehen kann. 

Weitere Schwerpunkte liegen in der Förderung des Antriebs und der kognitiven Funktionen,  des eigenverantwortlichen und selbstständigen Arbeitens sowie in der Eigenstrukturierung und Handlungsplanung. Auch die Förderung sozialer Kompetenzen kann im Therapieverlauf sinnvoll sein.

Claudia Naumann

Ergotherapeutin &
psychologische Beraterin

 

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